PDF-Dokumente werden bevorzugt von uns verarbeitet. Das ideale PDF ist ein PDF/X-3 oder ein PDF/X-4. An die PDF-Dokumente werden die gleichen Anforderungen gestellt, wie an alle Dokumente der Druckvorstufe (Richtige Farbmodi, genügend Auflösung der Bilder, Anschnitt für randabfallende Elemente). Die PDF müssen Composité PDF sein (keine Farbauszüge). Die PDF-Rahmen Trimbox (Endformatrahmen) und Bleedbox (Anschnittrahmen) sollten korrekt sein. Letzteres lässt sich mit Acrobat oder dem Adobe Reader prüfen, vorausgesetzt in den Voreinstellungen ist unter „Seitenanzeige“ die Option „Objekt-, Endformat- und Anschnittrahmen einblenden“ aktiviert. Bitte liefern Sie uns ein zusätzliches Ansichts-PDF, wenn Sie Falz- und Stanz- oder Schneidmarken eingezeichnet haben, die im Druck-PDF nicht enthalten sein dürfen.

Grundsätzliches
Das PDF muss alle Schriften und Bilder in hoher Auflösung enthalten. Randabfallende Elemente benötigen Anschnitt von 3mm. Die Farben müssen korrekt angelegt sein. Formularfelder, Schaltflächen, Verknüpfungen (Links) und Kommentare dürfen im PDF nicht enthalten sein.

Tipp: Ob die Auflösung der Bilder im PDF gut ist, lässt sich so einfach prüfen. Das PDF mit 350 % Vergrößerung betrachen: So wie bei dieser Vergrößerung am Bildschirm, so wirken die Bilder auch im Druck.

PDF und Office
PDF-Dokumente aus Officeprogrammen beinhalten in der Regel RGB-Farben. Diese können im Nachhinein in für den Druck geeignete Farben (CMYK) konvertiert werden. Bei diesem Vorgang können leuchtende Farben an Brillianz verlieren, da der CMYK-Farbraum kleiner als der RGB-Farbraum ist. Einige Officeprogramme reduzieren die Bildqualität schon beim Einfügen in das Dokument. Die Bilder sind dann nicht mehr uneingeschränkt für hochauflösenden Druck geeignet. Moderne Officepakete können ohne zusätzliche Software PDF-Dokumente erzeugen. Die so erstellten PDF-Dokumente sind jedoch für den Einsatz in einer Büroumgebung optimiert.